Montag, 19. Dezember 2011

Offizieller Erscheinungstag

Heute erscheint "Die Gespielin" offiziell, und pünktlich kamen die Belegeexemplare bei mir an. Was soll ich sagen? Ich bin überwältigt! Das Buch sieht derart edel aus, dass ich mich zuerst kaum traute, es anzufassen.

Das Cover ist matt, nur der pinkfarbene Balken mit einem Glanzlack überzogen, so dass der Titel wie ausgestanzt wirkt. Mit solch einem Effekt hatte ich gar nicht gerechnet.
Jetzt liegt das Buch neben meinem Laptop auf dem Tisch, damit ich es die ganze Zeit anschauen und ab und zu mal darüberstreichen kann!

Liebe Grüsse,

Fanny

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Freitag, 16. Dezember 2011


Ich sehe gerade, dass "Die Gespielin" bei Amazon schon lieferbar ist! Hurra!

"Die Gespielin" Appetithäppchen No. 3



Er führte sie zu einem Sofa, ohne ihre Lippen freizugeben.
Dann beugte er sich vor und begann, ihre Röcke zu raffen.
Er arbeitete sich zum Reifrock vor und schob ihn von unten nach
oben zusammen, bis sich alles um Suzannes Hüften bauschte und
sie kühle Luft an ihren Schenkeln spürte.
»Verflucht sei, wer diese Mode erfunden hat«, knurrte Julien.
Er drückte sie auf das Sofa nieder, kniete sich zwischen ihre Bei-
ne und zog ihre Hüften an die Vorderkante, so dass ihre Scham
sich ihm entgegenwölbte.
»Wenn jemand hereinkommt!«, flüsterte sie, aber er drückte
nur ihre Knie noch weiter auseinander.
»Was tust du da?«, fragte sie atemlos.
»Ich will dich ansehen«, sagte er. »Wage nicht, die Beine zu
schließen, ganz gleich, was ich mache.«
Er strich leicht von unten nach oben durch ihre Spalte. Sie
stöhnte, als sein Daumen in sie hineinglitt. Dann zog er ihn
wieder heraus und reizte ihre Knospe mit kreisenden Bewe-
gungen.
»Ich will dich schmecken«, murmelte er und tauchte mit dem
Kopf zwischen ihre Beine. Sie ließ den Kopf auf die Rückenlehne
sinken und gab sich ganz Juliens Zärtlichkeiten hin.
Seine Zunge neckte sie, dann spürte sie, wie seine Zähne sanft
ihr zartes Fleisch umfassten. Sie musste sich auf die Lippen bei-
ßen, um nicht laut zu stöhnen. Zuckende Ströme gingen von
ihrem Schoß aus und erhitzten ihren Körper. Julien beglückte
sie nun, indem er einen Finger in sie hineingleiten ließ und
zugleich weiter an ihrer chatte saugte. Sie zog die Beine an und
stemmte die Fersen gegen die Sofakante, um ihm noch besseren
Zugang zu gewähren. Durch die geschlossene Tür drangen leise
Stimmen und Gelächter, und sie hoffte, dass ihr Vormund sie
noch nicht vermisste, aber der Gedanke verflog sofort wieder,
als sie unter Juliens Liebkosungen verging.
»Nicht aufhören«, flüsterte sie und griff in sein Haar.

"Die Gespielin" erscheint am 19. Dezember 2011 im Goldmann Verlag
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Donnerstag, 8. Dezember 2011

"Die Gespielin" Appetthäppchen, Teil 2

Die Marquise führte Suzanne nun zu einer Gruppe von
Damen und Herren, in der laut gelacht wurde. Überrascht
beobachtete sie, dass die Damen an den Kleidern der Herren
herumzupften und alles, was golden war, herausrissen. Tres-
sen, Bänder mit Goldfäden, Knöpfe – nichts war vor den zar-
ten Fingern sicher. Dabei kam man sich ungebührlich nahe, es
wurde gekichert, Dekolletés hoben und senkten sich, und den
Herren schien es sehr zu gefallen, auf diese Art ausgeplündert
zu werden.
»Ah, die Parfilage!«, rief die Marquise. »Es gibt keinen bes-
seren Zeitvertreib. Und nebenbei kann man auch noch seine
Spielschulden bezahlen!«
Sie zog Suzanne mitten in das Getümmel und stellte sie vor.
Fremde Gesichter kreisten um sie, all die Namen entschwanden
sofort wieder ihrem Gedächtnis. Sie sah lachende Münder und
flinke Finger, die an den Röcken der Herren herumrissen. Es
roch nach Schweiß und Ambra.
»Greift ebenfalls zu!«, rief die Marquise lachend. »Bald stehen
die Herren arm wie Bettler da!«
Suzanne zögerte, da stand auf einmal Julien vor ihr. Mit Ver-
schwörermiene beugte er sich zu ihr herunter.
»Es wäre mir ein Vergnügen, von Euch ausgeraubt zu werden,
Madame de Montfort«, flüsterte er.
»Ich denke, das ist nur gerecht, nachdem Ihr mir vor kurzem
auch etwas geraubt habt«, entgegnete Suzanne, und der Marquis
warf den Kopf zurück und lachte schallend.
»Ihr seid nicht nur reizvoll, sondern auch noch schlagfertig«,
sagte er. »Das ist wahrlich mehr, als ich zu hoffen wagte!«
»Nun, schlagfertig seid Ihr ebenfalls, vor allem mit Euren
Handflächen«, entgegnete Suzanne, ohne eine Miene zu ver-
ziehen, und machte sich keck daran, seinen Justaucorps zu
filzen. Juliens Arm glitt um ihre Taille, und er zog sie an sich.

"Die Gespielin" erscheint am 19. Dezember 2011 im Goldmann Verlag
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Donnerstag, 1. Dezember 2011

"Die Gespielin": Appetithäppchen!

Ab heute darf ich euch jeden Donnerstag bis Jahresende ein Appetithäppchen aus "Die Gespelin" servieren!

Gefährliche Liebschaften, zügellose Sinnlichkeit und schändlicher Verrat am Hof von Versailles. Suzanne d’Aubry ist nicht nur zwischen zwei äusserst attraktiven Männern hin und her gerissen, sondern muss skrupellosen Feinden die Stirn bieten .

»Mein Gott, habe ich dir wehgetan?«, rief Suzanne ängstlich.
Sie fürchtete, zu heftig gerieben und ihn dabei verletzt zu haben.
Julien kippte vor Lachen zur Seite. Er stützte sich auf seinen
Ellbogen und nahm mit der anderen Hand ihr Kinn.
»Eure Ahnungslosigkeit ist reizend, meine vornehme Gespie-
lin.« Julien biss ihr leicht in die Unterlippe. »Jeder Mann ergießt
sich auf dem Höhepunkt seiner Lust.«
»Oh«, sagte Suzanne und fühlte, wie Schamröte in ihr Gesicht
wallte. »Niemand hat mit mir über diese Dinge gesprochen. Ich
bin im Kloster erzogen worden.«
»Sie ist im Kloster erzogen worden«, stöhnte Julien und ver-
drehte die Augen. »Ihr macht mich verrückt, meine Königin.
Schon will ich wieder über Euch herfallen.«
Doch stattdessen glitt er vom Bett und schlüpfte in Hemd
und Hose.
»Doch leider muss ich gehen«, sagte er. »Wenn man mich hier
ertappt…« Er zog sich die Handkante über die Kehle. »Aber
falls Ihr mich später in der Nacht benötigen solltet, schickt Eure
Zofe zu meiner Kammer unter dem Dach.« Er beugte sich zu
Suzanne hinab, die ihn in eine letzte Umarmung zog.
»Doch eines müsst Ihr wissen«, wisperte er an ihrem Ohr.
»Dann werde ich mich weniger leicht abspeisen lassen. Ich mag
im Rang unter Euch stehen, aber im Bett ist es egal, ob einer ein
Graf ist oder ein Bauer. Au revoir, meine Königin!« Und er war
verschwunden. 

"Die Gespielin" erscheint am 19. Dezember 2011 im Goldmann Verlag
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Samstag, 29. Oktober 2011

"Die Gespielin" - Leseprobe online!

Es dauert noch ein paar Wochen, bis "Die Gespielin" erscheint, aber wer schonmal reinschnuppern möchte, kann das ab sofort auf der Goldmann-Website machen:
Leseprobe "Die Gespielin"

Die erste heisse Szene erwartet euch auf Seite12!

Viel Vergnügen!

Fanny

Montag, 10. Oktober 2011

Kamasutra at home

Der Bericht über Samantha Roddicks tolles Haus voller versteckter erotischer Ecken hat mich dazu inspiriert, nach erotischen Möbeln zu forschen. Was ich fand, war erstmal das Grauen. SM-Betten, so sexy wie eine Einbauküche. Konstruktionen mit Haken, eingebautem Pranger und null erotischem Flair. Bis ich heute auf dieses Stück gestoßen bin, das den hübschen Namen "Kamasutra-Lounge" trägt.

Wie viel dieses ebenso stilvolle wie anregende Möbel kostet, steht leider nicht auf der Homepage, nur, das es in unterschiedlichen Farben und Materialien erhältlich ist.
Es gibt Augenblicke, da wünsche ich mir mehr Geld und ein Extrazimmer im Haus …

Samstag, 8. Oktober 2011

Louis XV, der "Bien-aimé"

Ich präsentiere: Louis XV, König von Frankreich und (eine) (sehr) männliche Hauptfigur in "Die Gespielin".

Nicht umsonst trug er den Beinamen "der Vielgeliebte". Er galt als einer der schönsten Männer Frankreichs, und wenn dieses Portrait, das ich liebe, nicht zu sehr geschönt ist, war das nicht übertrieben. Er war sportlich, intelligent, schüchtern in der Öffentlichkeit, amüsant unter Freunden, ein liebevoller Vater und besass angeblich wahrhaft königliche Würde, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. 
Moderne Klamotten, eine lässige Frisur - der König wäre auch heute noch eine Sünde wert.

Die Nachwelt hat ihn lange als Wüstling verleumdet, der sich lieber Orgien hingab, als sein Land zu regieren. Dieses Bild ist inzwischen korrigiert, aber ein Frauenheld war Louis sicher. Allerdings fing er überraschend spät damit an, fremdzugehen: Seine erste Mätresse hatte er mit 23 Jahren - da war er bereits seit acht Jahren verheiratet.
Seine erste Gespielin war nicht Suzanne d'Aubry, wie ich in meinem Roman behaupte, sondern die Comtesse Julie de Mailly-Neslé, die auch in "Die Gespielin" eine Rolle bekommen hat. In den folgenden Jahren verbrauchte er gleich auch noch ihre drei Schwestern, wie praktisch!

Jeanne d'Etiolles hatte seit Jahren versucht, die Aufmerksamkeit des jungen Königs zu erregen unddafür enormen Aufwand  betriebenen. Mal zeigte sie sich im blauen Kleid in einer rosa Kutsche, mal im rosa Kleid in einer blauen Kutsche, wenn der König im Wald von Sénart auf der Jagd war. 1745 hatte sie endlich Erfolg und stieg auf zur mächtigesten Mätresse aller Zeiten - unsterblich wurde sie als Madame de Pompadour.

Die erotische Beziehung zwischen ihr und Louis dauerte wahrscheinlich nur fünf Jahre, aber in den darauffolgenden Jahren sorgte die kluge Pompadour dafür, dass der König wechselnde Betthäschen zugeführt bekam, die keine Konkurrenz für sie darstellten.

In seinen späten Jahren, als die Pompadour längst an dem anstrengenden Leben einer Mätresse zurunde gegangen war, entbrannte der alternde König für die 15jährige Tochter eines Schuhmachers und wandte sich nach einigen Techtelmechteln Madame Dubarry zu, die seine letzte Geliebte werden sollte.

Da hatte er die Gunst des Volkes schon verloren und wurde als "Mal-Aimé" bezeichnet. Doch wenn man sich die lange Liste seiner Mätressen ansieht, scheint mir "der Vielliebende" der passendere Name für ihn.

Nächstes Mal: Erotik bei Hofe - pikante Spiele in Versailles


Dienstag, 20. September 2011

Rokoko - eine galante Epoche

"Die Gespielin" spielt im Jahr 1733 am Hof von Versailles. Wir befinden uns in der Zeit des Rokoko, das den Barock abgelöst hat. Statt Prunk und Pomp wie noch unter Sonnenkönig Louis XIV. herrscht jetzt die dezente Verfeinerung. Man entdeckt, dass man auch ein Privatleben hat, zieht sich in die eigenen Gemächer zurück, wo man "deshabillé" (ohne Korsett, nur im Hemd) sein und sich ganz Mensch fühlen darf.

Natürlich gibt es noch immer glanzvolle Feste, doch man will weniger beeindrucken als sich amüsieren. Männer wie Frauen unterhalten Liebschaften, man pflegt die galante Konversation und bleibt tunlichst an der Oberfläche: Die Liebe ernst zu nehmen, wie peinlich wäre das! Liebe ist ein Spiel, das auch mit Worten gespielt wird: Frivole Bonmots, schlagfertige Paraden, und zwischendurch eine schnelle Nummer hinter einem Vorhang - die Damen tragen noch keine Unterwäsche und müssen darum nur die Röcke lüpfen, um sich und ihrem jeweiligen Galan Vergnügen zu verschaffen.

Dazu Intrigen und Ränkespiele der unterschiedlichen Parteien bei Hofe, die prachtvollen Zimmerfluchten, der Schlosspark mit seinen unzähligen Bosketten, die sich so gut für geheime Rendezvous eignen ... ein ungeheuer reizvolles Setting für einen erotischen Roman!

In lockerer Folge werde ich die Hintergründe zu "Die Gespielin" ein wenig erhellen, über Mode, Frisuren und Lebensart des Rokoko schreiben und auch Details nicht vorenthalten, die meine Recherche für "Die Gespielin" zutage gefördert hat.

Nächstes Mal: Louis XV, "der Vielgeliebte" und seine Mätressen

Donnerstag, 28. Juli 2011

Das erotische Heim

Es gibt Augenblicke, da wünscht man sich, reich zu sein. Zum Beispiel, um sich ein Zuhause wie Samantha Roddick zu schaffen. Die Betreiberin der Edel-Erotikläden "Coco de Mer" hat sich eine vikorianische Villa zum erotischsten Heim der Welt umbauen lassen. Überall finden sich kleine Details, die zu pikanten Spielereien einladen - die aber erst auf den zweiten Blick erkennbar sind. Sehr subtil und vor allem äusserst stilvoll.

Das Sofa ist von Leitern umgeben, die sich hervorragend für erotische Turnübungen eignen, in die Rückenpolster sind dezente Messingringe eingelassen. Von ihrem Bett aus hat sie direkten Blick zur Dusche, "um ihren Liebhaber beim Duschen beobachten zu können". Und falls sie sich zu ihm gesellen will, gibt es in den Wänden Griffe, die die Hohlform ihrer Hand nachbilden, damit sie sich daran hochziehen kann. Die Schiebetür im Wohnzimmer ist mit Leder bezogen und hat ein Loch, durch das man … üerlassen wir das mal der Fantasie. An Ideen mangelt es Sam Roddick jedenfalls nicht.

Mich hat beeindruckt, wie selbstverständlich Sam Roddick ihre erotischen Wünsche in ihre alltägliche Umgebung integriert.Und für unschuldige Augen sieht alles ganz unverfänglich aus, denn immerhin hat Sam Roddick eine Tochter, die im selben Haus lebt.

Allerdings würde mich interessieren, wie sie ihrer Tochetr die Zierleiste aus Gipsvaginas im Treppenhaus erklärt hat …

Wer wie ich weder das Kleingeld noch die nötigen Heimwerkerfähigkeiten hat, muss wohl darauf warten, dass eine schwedische Möbelkette auf die Idee kommt, eine Serie von erotischen Möbeln herauszubringen ...

Bilder von Sam Roddicks Haus finden sich hier.

Freitag, 20. Mai 2011

Die Gespielin


Im Dezember 2011 erscheint "Die Gespielin" im Goldmann-Verlag, ist aber schon jetzt vorbestellbar.


Worum geht es?

Sie ist die geheime Mätresse des Königs. Doch ihr wahres Verlangen gilt einem anderen …

Die junge Waise Suzanne d’Aubry hat keine Wahl: Ohne Mitgift muss sie die Geliebte eines reichen Adeligen werden. Ihr Vormund bringt sie nach Paris, wo sie die erotischen Spiele der Aristokraten kennenlernt und die geheime Mätresse von Louis XV. am Hof von Versailles wird. Doch Suzanne treibt ein gewagtes Spiel: Unter falschem Namen will sie herausfinden, wer ihren Vater einst des Hochverrats beschuldigt hat und bringt sich dadurch in große Gefahr. Womit sie nicht gerechnet hat, ist die Liebe. Aber der ebenso attraktive wie unverschämte Alexandre de Bournonville scheint unerreichbar für sie …

"Die Gespielin" entführt die Leserinnen in die galante Welt des Rokoko: Kopfkino, das nicht abblendet, wenn die Schlafzimmertür sich schließt.

Ca. 420 Seiten, 8,99 €
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