Mittwoch, 4. Januar 2012

"Die Gespielin", Appetithäppchen No. 4


»Sieh sie dir an«, hörte Suzanne auf einmal Juliens sanfte
Stimme hinter sich. Er zog sie hoch und führte sie um den
Tisch herum, so dass sie Cathérines Hinterteil sehen konnte.
Es war von roten Striemen gezeichnet, einer ordentlich unter
dem nächsten platziert, zogen sie sich über ihre Kruppe bis auf
die Rückseiten der Oberschenkel. Der Anblick war weniger
schlimm, als Suzanne befürchtet hatte, eigentlich geradezu an-
regend. Neugierig betrachtete Suzanne Cathérines Anus und die
Scham mit den geschwollenen, feuchten Lippen. Sie fand den
Anblick äußerst erregend und fragte sich, halb begierig, halb
ängstlich, was die Männer für sie bereithalten mochten.
»Nun, mein Mädchen vom Lande, wie gefallen dir die Pariser
Vergnügungen?«, flüsterte Julien ihr ins Ohr, als hätte er ihre
Gedanken gelesen. Sie antwortete schnippisch, um ihn nicht
merken zu lassen, wie lüstern die Vorführung sie gemacht hatte:
»Ich fürchte, sie sind zu raffiniert für ein einfaches Landmäd-
chen wie mich.«
Julien lachte und zog sie an sich. »Sei unbesorgt, du hast ja
mich als Lehrmeister.«

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